Unsere Geschichte

Wir sind mehr als nur ein weiteres Gasthaus im Schwarzwald. Die Linde hat Tradition und Geschichte. Lernen Sie unsere Wurzeln kennen:

Chronik

Auszug aus dem Tennenbronner Heimatbuch (1979): "Am 26. März 1179 bestätigte Papst Alexander III. dem Kloster St. Georgen seine Rechte und Besitzungen. Unter diesen finden wir "Tennebrunne cum ecclesia". Dies ist die erste urkundliche Nennung unseres Ortes, der aber damals schon eine in sich abgeschlossene Gemeinde mit Kirche und sehr wahrscheinlich mit Wirtshaus war."

Nachdem die "Linde" der Kirche am nächsten steht, ist es gut möglich, das Sie schon damals hier existierte. Unter dem Lindenbaum wurde im Mittelalter das Dorfgericht oder die Ratsversammlung, der sogenannte Thing, unter freiem Himmel abgehalten. Der Platz um diesen Baum herum, die Gerichtsstätte, wurde damals „Thing-Stätte“ genannt. 

Der Schwarzwald-Gasthof "Linde" in Tennenbronn wurde dann erstmals erwähnt unter der Herrschaft des Grafen Wilhelm von Zimmern 1583-93.  Nach der Chronik war das Gasthaus vermutlich eine Art „Stabswirtshaus“, in dem die Bewohner Tennenbronns nach den öffentlichen Gemeindeversammlungen ihre Angelegenheiten weiter besprachen. 

Die ersten bekannten Wirte waren Johann Georg Hakenjos, Sohn des Ochsenwirtes aus St. Georgen und Christine Hakenjos, geb. Müller aus Tennenbronn. Nachdem Ihr Mann 1863 verstarb, und aus der Ehe keine Kinder hervorgingen, wurde die Wirtschaft, damals „Almed“ genannt, mit Gärten und Feldern 1889 an den Bäcker und Wirt Michael Weisser verkauft.

Nach dem großen Dorfbrand von 1901, der in der Schmiede des Barholomäus Weisser vermutlich durch Funkenflug ausbrach, und nach einer knappen Stunde das ganze Unterdorf in Schutt und Asche legte, wurde die „Linde“ an ihren jetzigen Standort wiederaufgebaut.
Auch der Lindenbaum, welcher unmittelbar vor der Kirche stand
und als Gerichtslinde fungierte, brannte damals ab. 

Der Betrieb wurde dann 1968 an Franz und Helene Keitgen verkauft,
1975 renoviert, und wird inzwischen von drei Generationen bewohnt. Inzwischen ist unser Haus zu einen beliebten Familien- und Gruppenreisen-Hotel im Herzen des Schwarzwaldes geworden.

Seit dem 1. Februar 2015 wird die Keitgen Linde durch Gabriele und Ronald Keitgen geführt. 2018 durfte die Linde ihr 50-jähriges Jubiläum
 in Familienhand feiern. 


In unserer Gaststube können Sie noch eine Fotografie von 1880 mit der damaligen „Linde“ sehen. Und wenn Sie dann aus dem Fenster sehen, werden Sie erkennen, das im Kirchengarten auch heute wieder ein Lindenbaum steht.